Niklas Frielingsdorf Keine Kommentare

interaktiv-Fachbereich Soziales feiert zweijähriges Bestehen

Im Juli 2017 ging der Fachbereich Soziales bei der interaktiv gGmbH in Ratingen an den Start. Bis heute hat er eine eindrucksvolle Entwicklung genommen.

„Es ist schon Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht – und wahnsinnig toll, wie sich das Ganze im Laufe der ersten beiden Jahren entwickelt hat“, sagt Kai Funke, der gemeinsam mit Stefanie Arrondeau  die Leitung des Fachbereichs Soziales bei der interaktiv gemeinnützige Gesellschaft für Schule, Sport und Soziales mbH in Ratingen innehat. Der Fachbereich Soziales ist neben Bereichen Schule sowie Sport der dritte Bestandteil des interaktiv-Portfolios und wurde im Juli 2017 ins Leben gerufen.

„Ein entsprechendes Konzept gab es bei interaktiv schon seit 2015. Da dieses damals noch nicht ausgereift war, haben wir es überarbeitet und den Schwerpunkt infolge einer Analyse des Arbeitsmarktes auf die multilinguale Ausrichtung gelegt“, erinnert sich Funke anlässlich des nun zweijährigen Geburtstags seines „Babys“. Das erste Jahr stand dabei vor allem im Zeichen der Akquise. „Es war viel Arbeit, aber sie hat sich mehr als ausgezahlt. Denn letztlich haben wir mittlerweile viele Partnerschaften mit Städten und Jugendämtern eingehen können“, berichtet Funke.

Im stationären Bereich Fuß gefasst

Daneben konnte der Fachbereich auch im stationären Bereich Fuß fassen: Zunächst wurde ein entsprechendes Konzept erstellt. Nun gibt es – dank eines Investors, der eine Immobilie in Velbert zur Verfügung gestellt hat – seit November vergangenen Jahres eine stationäre Regelwohngruppe sowie eine betreute Wohneinheit, in der pädagogische Fachkräfte tätig sind. „Das war natürlich ein Meilenstein für uns“, freut sich Funke.

Im Laufe des zweiten Jahres seit Bestehen entwickelte sich die vorherige Abteilung Jugendhilfe vollends zum heutigen Fachbereich Soziales. Dieser beinhaltet derzeit mit Ambulanten Hilfen, stationären Hilfen, Integrationshilfen und Projektarbeit gleich vier Unterabteilungen. Zudem wurde die vorherige interaktiv-Praktikantin Lina Mohring als Koordinatorin für ambulante Hilfen eingestellt. „Das ist ebenfalls eine tolle Sache für uns, die zeigt, dass man sich bei uns im Team in eine Position mit Führungsverantwortung hineinentwickeln kann. Zudem mussten wir diese Stelle schaffen, weil die Abteilung schlichtweg sehr stark wächst“, erklärt Funke.

Neues Mutter-Kind-Wohnprojekt in Ratingen

Ergänzend zum mittlerweile etablierten stationären Angebot in Velbert wurde jüngst – passend zum zweijährigen Jubiläum – das Mutter-Kind-Wohnprojekt in Ratingen realisiert. „Wir gehen fest davon aus, dass unser Fachbereich nicht nur deshalb in diesem Jahr weiterhin stark expandieren wird“, ist sich der Fachbereichsleiter sicher. Unterstützt werden könnte diese positive Entwicklung, die analog zur Gesamtentwicklung der Ratinger Gesellschaft verläuft, in den nächsten ein, zwei Jahren durch weitere spannende Projekte. So soll mittelfristig eine eigene Fachhochschule inklusive berufsbegleitendem Studiengang gegründet werden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Wir wollen unsere Mitarbeiter der Zukunft ausbilden“, sagt Funke. Dazu passt auch der weitere  Ausbau der interaktiv-Fortbildungsakademie, in der in diesem Jahr erstmals auch Seminare für externe Kräfte angeboten wurden. „Das Ganze kommt super an – auch durch unsere tollen Dozenten“, berichtet Funke, der ergänzt: „Wir wollen in den kommenden ein, zwei Jahren auch in Kindergärten Fuß fassen. Man sieht also, es tut sich bei uns weiterhin sehr viel.“